„Salzgitter – Sicher und Sauber 2.0“
„Sicherheit“ und „Sauberkeit“ sind von herausragender Bedeutung für die Lebensqualität und das Wohlbefinden in einer Stadt. Deswegen habe ich bereits kurz nach meinem Amtsantritt 2007 das Projekt „Salzgitter - Sicher und Sauber“ ins Leben gerufen, um mit gezielten Maßnahmen die städtische Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit zu stärken. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen verlangen nunmehr eine Priorisierung, konsequente Fortführung, Erweiterung und Intensivierung der seinerzeit eingeführten Maßnahmen.
Anerkannte Normen, Regeln und Verhaltensweisen des harmonischen Zusammenlebens und des respektvollen Umgangs werden von Teilen unserer Gesellschaft, wenn auch der Minderheit, missachtet. Beispiele dafür sind:
- Wertstoffinseln, die als Müllabladeplatz missbraucht werden
- achtlose Müllentsorgung in der Natur, am Salzgittersee und sogar in Wohnquartieren
- dauerparkende Autos und Lieferwagen ohne Zulassung
- mutwillige Beschädigung öffentlicher Einrichtungen und von Privateigentum
- Anfeindungen und Beleidigungen von städtischen Bediensteten, die unsere Regeln durchsetzen wollen und müssen
Dieses respektlose Verhalten einer Minderheit mindert die Lebensqualität und gefährdet sowohl das soziale Gefüge als auch unseren Zusammenhalt.
Das Ziel von „Sicher und Sauber 2.0“
Das Ziel des Projektes „Salzgitter - Sicher und Sauber 2.0“, das ich mit meinem Ersten Stadtrat Eric Neiseke und meiner Fachbereichsleiterin Simone Kessner im November 2024 fortgeschrieben und aufgelegt habe, ist es, diesen negativen Tendenzen entschieden und nachhaltig entgegenzuwirken.
Zum einen soll durch eine Öffentlichkeitskampagne das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für ihr Lebensumfeld, ihr Quartier geschärft und gestärkt werden. Zum anderen haben wir unsere Kontroll- und Vollzugstätigkeit in Zusammenarbeit mit der Polizei sowie unsere Intervalle zur Beseitigung wilden Mülls in der Stadt und zur Reinigung der Innenstädte in Salzgitter-Lebenstedt und Salzgitter-Bad erhöht durch:
- Verstärkung des Personals im kommunalen Ordnungsdienst, bei der Müllabfuhr und im Reinigungsdienst
- verstärkte Sichtbarkeit und konsequente Ahndung von ordnungswidrigen Verstößen, besonders auch in einigen auffälligen Quartieren, durch Bußgelder
- Erhöhung der Bußgelder für entsprechende Vergehen
- vereinfachte Meldemöglichkeiten von Verstößen und wilder Müllablagerung
Ein langer und steiniger Weg
Ich werde dieses Projekt mit meiner Verwaltung konsequent und prioritär fortsetzen auch im Bewusstsein, dass es ein langer und steiniger Weg sein wird. Hierbei zähle ich besonders auf Ihre Unterstützung. Nur gemeinsam können wir in diesem Projekt erfolgreich sein.
